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Giles Milton | Samurai William
Ein englischer Navigator im Dienste des Shogun

336 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, 47 s/w-Abbildungen, Namens- und Sachregister
Übersetzt aus dem Englischen von Jutta Wurm
Warengruppe WG 1 941
€ 19,95
ISBN 978 3 9390 6208 0
Neuerscheinung

Die wahre Geschichte des englischen Navigators im Reich der aufgehenden Sonne, die James Clavell zu seinem Bestseller „Shogun“ inspirierte!

Im Frühjahr 1600 wurde die „Liefde“, ein holländisches Handelsschiff, nach einer entbehrungsreichen Irrfahrt an die Küste Japans verschlagen. Unter den wenigen Überlebenden befand sich der Navigator William Adams, der als erster Engländer japanischen Boden betreten sollte. Hier, im rätselhaften Land der aufgehenden Sonne, erwartete ihn das Abenteuer seines Lebens: Intrigen portugiesischer Jesuiten, brutale Kriege rivalisierender Fürstenhäuser, Christenverfolgungen und nicht zuletzt die Begegnung mit einer fremdartigen und faszinierenden Kultur, die die Europäer in Erstaunen versetzte und zutiefst verunsicherte. Inmitten der Wirren eines Landes im Umbruch gewann Adams das Vertrauen des mächtigen Shogun Tokugawa Ieyasu: „Miura Anjin“ (der Navigator aus Miura) wurde als erster Europäer in den Stand der Kriegerelite, der legendären Samurai, erhoben. Als „Hatamoto“ (Bannermann) und diplomatischer Berater des Shogun spielte er eine wichtige Rolle in der japanischen Handels- und Außenpolitik.
Mit spürbarer Freude am Erzählen schildert Milton die ersten Kontakte zwischen Europäern und Japanern, die geprägt waren von wechselseitiger Faszination und Irritation. Der Leser erfährt so nicht nur vom historischen William Adams, jenem Mann, der das Vertrauen des mächtigen Tokugawa Ieyasu gewann und James Clavell zu seinem Erfolgsroman „Shogun“ inspirierte, sondern auch von der Geschichte der japanischen Jesuitenmission, der Gründung der englischen Ostindiengesellschaft und vom Alltagsleben der europäischen Kaufleute in Ostasien.
Die Geschichte dieser beispiellosen Karriere im Land der aufgehenden Sonne, anhand von Originaldokumenten wie Briefen, Log- und Tagebüchern erzählt, ist auch eine Geschichte der Kulturschocks, der wechselseitigen Faszination und des europäischen Staunens angesichts einer ebenbürtigen, vielleicht sogar überlegenen Kultur.

 

Der Journalist und Erfolgsautor Giles Milton (*1966) ist Spezialist für die Geschichte des Fernhandels und des Zeitalters der Entdeckungen. Er hat bereits zahlreiche Sachbücher zu diesem Thema veröffentlicht, die in 15 Sprachen übersetzt wurden, darunter „Muskatnuß und Musketen“ („Nathaniel’s Nutmeg“, 1999; dt. 2001), das 17 Wochen lang in der englischen Bestsellerliste vertreten war.
„Samurai William“ wurde bereits ins Französische, Italienische, Dänische, Polnische und Japanische übersetzt.

 

„Dass es einen englischen «Anjin», einen Steuermann, wirklich gab, der James Clavell als Vorbild diente, ist im angelsächsischen Sprachraum verständlicherweise besser bekannt als bei uns. Trotzdem ist die wahre Geschichte bislang niemals umfassend aufgearbeitet worden. Der Journalist und Erfolgsautor Giles Milton, ein Spezialist für die Geschichte der Entdeckungsreisen und des Fernhandels, hat diese Lücke nun geschlossen. (…) In seinem jüngsten Werk wird packend, bunt und doch historisch akkurat erzählt, wie William Adams das Vertrauen des Kriegsherrn Tokugawa Ieyasu gewann und damit die Jesuiten in Japan gegen sich aufbrachte. Zwar bleiben die Bilder von Richard Chamberlain und Toshiro Mifune im Kopf immer präsent, doch gelingt es Giles Milton, anhand der historischen Figur des zum Hatamoto, zum Bannerträger aufgestiegenen Barbaren, darzulegen, wie ein einzelner Mensch mit Diplomatie und Verve zweieinhalb Jahrhunderte japanischer Außenpolitik prägen konnte. (…) Nicht zuletzt ist das Buch – wie bei Milton üblich – ein Loblied auf das englische Entdecker- und Teerjackentum, aber die – verständliche – Anglozentriertheit sei ihm ob der äußerst gelungenen Darstellung gnädig verziehen.
Frankfurter Neue Presse
„Giles Milton versteht es, Geschichte zum Leben zu erwecken. Er hat ein Talent für lebendige Prosa und legt Wert auf historische Glaubwürdigkeit. Mit ‚Samurai William‘ hat er eine Quelle der Inspiration für all jene geschaffen, die überzeugt sind, dass Geschichte aufregend und unterhaltsam sein kann.“
The Times
„Giles Milton erweist sich einmal mehr als Meister der Geschichtserzählung.“
The Sunday Times
„Ein ebenso geschickter wie verführerischer Kompromiss zwischen historischem Zeugnis, Reisebericht und Roman, der immenses Wissen mit großer Leichtigkeit darbietet, ist es doch in eine lebendige und spannende Erzählung eingebettet. Die Gewissenhaftigkeit des Historikers verbindet sich hier mit der unverkennbaren Begabung des Romanciers.“
Le Littéraire
„Giles Milton hat alle zugänglichen Quellen gewissenhaft ausgewertet. Ein tolles Buch ist daraus entstanden.“
The Sunday Telegraph
„Giles Milton ist es gelungen, anspruchsvollen Geschichtsunterricht in Form einer packenden Erzählung zu liefern. Fesselnder Lesestoff für jeden, der sich für die Geheimnisse des Fernen Ostens oder die Kultur der rätselhaften Japaner interessiert.“
Sunday Business Post
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