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ANTON HERMAN GERARD FOKKER
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Eine weitere packende Autobiographie aus der Pionierzeit der Luftfahrt in der EDITION FLASCHENPOST!

„Jedes Flugfeld, das ich kenne, ist mit dem Blut meiner Freunde und Fliegerkameraden getränkt. Meine Erinnerung an jene Tage ist eine einzige lange Totenliste.“
Mit 21 legte er die Pilotenprüfung ab. Mit 25 revolutionierte er die Luftkriegsführung. Mit 32 beherrschte er ein multinationales Flugzeugimperium: schon zu Lebzeiten war Anthony Fokker eine Legende. Sein Name steht für den kometenhaften Aufstieg eines jungen Autodidakten, für die ebenso leidenschaftliche wie skrupellose Verwirklichung des Traums vom Fliegen. Doch wer war dieser Mann? Genialer Konstrukteur, cleverer Geschäftsmann, Kriegsgewinnler, besessener Egomane oder verantwortungsbewusster Unternehmer? Wie auch immer die Antwort ausfallen mag, fest steht, dass Fokkers Memoiren drei Jahrzehnte Technik-, Luftfahrt-, und Kriegsgeschichte widerspiegeln. Die Ambivalenz des technischen Fortschritts – in dieser faszinierenden Autobiographie ist sie auf jeder Seite spür- und sichtbar!
Mit einer Einführung von Joachim Castan, Autor der Erfolgsbiographie „Der rote Baron: Die ganze Geschichte des Manfred von Richthofen“.

Anton Herman Gerard Fokker | DER FLIEGENDE HOLLÄNDER.
Die Memoiren des A.H.G. Fokker

304 Seiten, Taschenbuch
€ 14,95
ISBN: 978-3-941245-06-8

 

GUNHTER PLÜSCHOW
DIE ABENTEUER DES FLIEGERS VON TSINGTAU

Eine authentische Abenteuer- und Fluchtgeschichte aus den ersten Tagen des Ersten Welt-kriegs: In Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau schildert der junge Oberleutnant zur See und passionierte Pilot Gunther Plüschow seine Erlebnisse während der Verteidigung der deut-schen Festung auf dem chinesischen Festland im Jahre 1914. Während die japanischen Trup-pen immer weiter vorrücken, fliegt Plüschow, des „Kaisers Ein-Mann-Luftwaffe“, unermüd-lich Einsatz um Einsatz. Nach der Eroberung Tsingtaus begibt sich der Militärflieger mit den Geheimdokumenten der Kolonie in der Tasche auf die Flucht vor der japanischen Gefangen-schaft: eine abenteuerliche Odyssee durch drei Kontinente beginnt…

Plüschows lebhaft und mitreißend erzählte Abenteuer, 1916 erschienen, wurden unter ande-rem ins Englische übersetzt und verkauften sich mehr als 700. 000 mal. Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau zählen zu den 10 meistverkauften deutschen Büchern der Jahre 1915–1940.

Gunhter Plüschow | Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau
173 Seiten, Taschenbuch
€ 12,95
ISBN: 978-3-941245-00-6

 

ERIK JAN HANUSSEN
MEINE LEBENSLINIE

Die Autobiographie des Hellsehers und Varieté-Künstlers Erik Jan Hanussen alias Hermann (Herschel) Steinschneider, der im Berlin der 20er Jahre die okkulten Szene beherrschte. Bis heute scheiden sich an ihm die Geister: Hochstapler und Scharlatan oder begnadeter Hypnotiseur und Hellseher? Hanussens außergewöhnlicher Lebensweg war ein Drahtseilakt, bei dem es fast unmöglich wurde, die Grenze zwischen Schein und Sein zu ziehen. Die Gagen für seine aufsehenerregende Bühnenauftritte ermöglichten ihm ein luxuriöses Leben im Berlin der wilden 20er. Seiner jüdischen Abstammung zum Trotz verkehrte der sogenannte „Prophet des Führers“ in den höchsten SA-Kreisen, bis ihn die spektakuläre Vorhersage des Reichstagsbrandes das Leben kostete.

Hanussens wenige Jahre vor seiner Ermordung veröffentlichten Erinnerungen lassen die Stationen eines bewegten Lebens Revue passieren und lesen sich wie ein moderner Schelmenroman.

Erik Jan Hanussen | Meine Lebenslinie
238 Seiten, Taschenbuch
€ 12,95
ISBN 978-3-941245-02-0

 

EUGENE FRANÇOIS VIDOCQ
MEMOIREN VON VIDOCQ,
CHEF DER SICHERHEITSPOLIZEI

„Vidocq markiert den Augenblick, in welchem die von den übrigen Gesetzwidrigkeiten abgesonderte Delinquenz von der Macht besetzt und umfunktioniert wird. In diesem beunruhigenden Augenblick vollzieht sich die direkte und institutionelle Zusammenschaltung von Polizei und Delinquenz: die Kriminalität wird zu einem Räderwerk der Macht.“ – Michel Foucault

Eugène François Vidocq (23.7.1775-11.5.1857) ging als „Mann mit den hundert Namen“ und Pionier der modernen Kriminalistik in die Geschichte ein. Sein abenteuerliches Leben inspirierte Schriftsteller wie Balzac, Hugo und Dumas, denn jede einzelne seiner Lebensstationen böte leicht Stoff für mehrere Romane: Gefürchteter Fechter und Duellant, verurteilter Krimineller, notorischer Ausbrecher, Freibeuter, Soldat, Deserteur, Gaukler, Frauenheld, Polizeispitzel, Detektiv, bahnbrechender Kriminalist, erster Chef der Sûreté Nationale und schließlich Bestsellerautor. Bereits zu Lebzeiten umgab ihn ein legendärer Nimbus. Seine unorthodoxen Methoden nahmen vorweg, was heute als Undercover-Einsatz, Ballistiktest und datenbankbasierte Ermittlung zu den Standards moderner Polizeiarbeit gehört.
Vidocqs Memoiren waren ein überragender Erfolg. Begeisterten sich zeitgenössische Leser vor allem für die spannenden Abenteuer in der Pariser Unterwelt, so hält der heutige Leser mit diesem Buch nicht nur das faszinierende Zeugnis eines bewegten Lebens in den Händen, sondern darüber hinaus das bunte Sittengemälde einer versunkenen Epoche, die schon nicht mehr dem adligen und noch nicht ganz dem bürgerlichen Zeitalter zugehörte.

Eugène François Vidocq | Memoiren von Vidocq, Chef der Sicherheitspolizei
357 Seiten, Taschenbuch
€ 14,95
ISBN 978-3-941245-01-3

 

FERDINAND GREGOROVIUS
LUCREZIA BORGIA UND IHRE ZEIT

„Die Renaissance wird ewig eines der größten psychologischen Probleme der Zivilisation bleiben: schon wegen der tiefen Widersprüche, welche sie hier ganz naiverweise, dort mit dem vollen Bewußtsein des Unmöglichen vereinigte, und wegen des dämonischen Zuges, der durch ihre Charaktere geht. Alle Kräfte, alle Tugenden und Laster wurden in ihr vom fieberhaften Verlangen nach dem Genusse von Geist, Schönheit, Macht und Ruhm in Bewegung gesetzt. Mit einem Kulturbacchanal hat man die Renaissance verglichen; blickt man in die Antlitze dieser Bacchanten hinein, so verzerren sich dieselben, wie die der Freier beim Homer, welche ihren Untergang ahnen. Denn diese Gesellschaft, diese Kirche, diese Städte und Staaten, diese gesamte humanistische Kultur taumeln dem Abgrunde zu, der sie unrettbar verschlingen wird.“ – Ferdinand Gregorovius

Lucrezia Borgia, Tochter von Papst Alexander VI., war eine der geheimnisvollsten und skandalumwittertsten Frauen der Weltgeschichte. Ferdinand Gregorovius, der große Historiker des 19. Jahrhunderts, schuf ein überzeugendes Porträt der umstrittenen Renaissancefürstin. Glänzend geschrieben, zählt diese Biographie bis heute zu den klassischen Werken über die Renaissance.

Ferdinand Gregorovius | Lucrezia Borgia und ihre Zeit
333 Seiten, Taschenbuch
€ 12,95
ISBN 978-3-941245-04-4

 

GUSTAV STEINHAUER
ICH WAR DER SPION DES KAISERS

Gustav Steinhauer, der Chef des geheimen Sicherheitsdienstes des Kaisers, erinnert sich an seine bewegte Dienstzeit vor und während des Ersten Weltkrieges: an seinen Dienst in der nächsten Umgebung Kaiser Wilhelms II., an seine Begegnungen mit Generalfeldmarschall von Moltke und Fürst Philipp zu Eulenburg und an seine Erlebnisse als „the Kaiser’s masterspy“, der in England Spione warb, Spionagebetrügern das Handwerk legte und feindliche Agenten im In- und Ausland jagte. Anekdotische Episoden und kritische Betrachtungen wechseln ab mit packenden Schilderungen hochbrisanter Spionagefälle, in denen Steinhauer die geheimen und nicht selten höchst riskanten Ermittlungen führte.

Gustav Steinauer | Ich war der Spion des Kaisers
297 Seiten, Taschenbuch
€ 12,95
ISBN 978-3-941245-03-7

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